Die Öffnungszeiten der Drehbrücke Giżycko IN DER SOMMERSAISON 2017

Die Öffnungszeiten der Drehbrücke Giżycko IN DER SOMMERSAISON

Im Juli und August 2017 wird die Brücke in den folgenden Zeitenräumen für den Schiffsverkehr geöffnet und für den Fahrzeugverkehr passierbar sein:

Öffnung für den Schiffsverkehr:

    • 08.05 – 08.25,  10.35 – 11.25,  12.05 – 12.55,  13.35 – 14.25,  16.05 – 17.25,  18.35 – 18.55, 20.35 – 21.15

 

Passierbar für den Fahrzeugverkehr:

  •  08.30 – 10.30, 11.30 – 12.00,  13.00 – 13.30,  14.30 – 16.00,  17.30 – 18.30,  19.00 – 20.30,  21.20 – 08.00

 

 

 

Die Öffnungszeiten der Drehbrücke Giżycko AußERHALB DER SAISON

Von April bis Juni sowie von September bis Oktober 2017  wird im Bedarfsfalle die Durchfahrt für den Schiffsverkehr ermöglicht. Dies muss im Vorfeld mit dem Brückenpersonal abgesprochen werden. Die Uhrzeit der Durchfahrt wird vom Personal innerhalb folgender Uhrzeiten festgelegt:

Geöffnet für den Schiffsverkehr:

  •  10.35 – 10.55
  •  12.05 – 12.55
  •  13.35 – 14.25
  •  16.05 – 17.25

ACHTUNG: Falls ein Wasserfahrzeug seine Absicht, die Drehbrücke zu durchfahren zuvor nicht kund getan hat, und am Objekt weniger als 15 Minuten vor der Öffnung für den Fahrzeugverkehr ankommt, muss es auf die nächste Öffnung warten.

Im Zeitraum von November-März  bleibt die Brücke für den Schiffsverkehr geschlossen.

Fahrzeuge und Wasserfahrzeuge uprzywilejowane, biorące udział w akcjach ratunkowych będą przepuszczane, a most będzie otwierany i przejezdny poza ustalonymi godzinami, zarówno dla ruchu kołowego jak i wodnego.

 

Drehbrücke Giżycko – Kontakt –
tel. mobil 694 416 394
tel. 87 428 12 56
Sprechfunkgerät: Kanal 9 des Meeresfrequenzbands; 156,450 MHz.

 

KANN MAN UNTER DER BRÜCKE DURCHFAHREN, WENN DIESE FÜR DEN SCHIFFSVERKEHR GESCHLOSSEN IST?

Ja, insofern das Boot in die lichte Weite der Brücke passt und die Signalanlage die Durchfahrt nicht verbietet.

Rechtliche Grundlage: Verordnung des Ministers für Infrastruktur vom 28. April 2003 betreffs Schifffahrtsbestimmungen auf den Wasserwegen im Binnenland  (Dz. U. Nr 212, poz. 2072) – § 6.26.

GESCHICHTE DER BRÜCKE

Die Drehbrücke wurde 1889 durch die Firma Beuchelt & Co. Grünberg in Schlesien (jetzt: Zielona Góra) gebaut. Sie sollte eine günstige Verbindung der Stadt mit dem Fort Boyen (gebaut in den Jahren 1844 – 1857) gewährleisten. Die damaligen Ingenieure kontruierten ein über 20 m langes und 8 m breites bewegliches Joch mit einer origineller Weise der Täuschung nach der Seite, und nicht nach oben wie es bei anderen traditionellen Konstruktionen dieser Art der Fall ist.

Die über 100 Tonnen schwere Brücke kann dank entsprechender Übersetzungen per Hand von einer einzigen Person gedreht werden.  In den Jahren 1960 – 1970 wurde die Brücke im Rahmen einer Modernisierung mit einem elektrischen Antrieb ausgestattet. Dies führte dazu, dass der Kai zerstört wurde (durch die kräftigen Schläge). Die Brücke wurde also abgerissen. An ihrer Stelle wurde eine Pioniersbrücke gesetzt. Diese wurde jedoch von den Einwohnern nicht akzeptiert. Erst 1993, nachdem der Urzustand wieder hergestellt wurde, wurde die Drehbrücke wieder eröffnet. Derzeit wird sie von Hand betrieben, gemäß den ursprünglichen Annahmen der Konstrukteure.

Die gesamte Operation der Brückenöffnung nimmt einer einzigen Person ca. 5 Minuten in Anspruch. Dies ist einer von wenigen Konstruktionen dieser Art in Europa. Die Brücke wird nach einem Tagesplan, der an die Fahrten der Schiffe der Masurischen Schifffahrt angepasst ist, geöffnet.

WIE FUNKTIONIERT DAS?

  • Um die Brücke zu öffnen, muss der Betreiber zunächst die Blockade aufheben. Dann hebt er dank spezieller Übersetzungen das 100 Tonnen schwere Joch mit Hilfe einer an einem Rad befindlichen Kurbel im Wärterhäuschen in die Höhe. Anschließend steckt er die Kurbel in einen speziellen Schlitz und dreht somit die gesamte Konstruktion, wobei er um die Öffnung herumgeht und die Stange schiebt. Die Kurbel dreht das im Joch montierte Zahnrad. Somit schiebt sich das Joch auf der bogenförmigen Zahnschiene. Die gesamte Brücke hängt auf zwei Rädern, die auf einer kreisförmigen Schiene sowie einer bereits erwähnten Zahnschiene ruhen.